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Edrizzi Praxisbericht JOT 04/05

Filtersystem aus Wellpappe bewährt sich in der Praxis.
 
Ein Praxisbericht aus dem Magazin JOT vom Mai 2005

Dass ein quadratischer Wellpappewürfel eine Innovation in der Beschichtungstechnik sein kann, ist kaum zu glauben. Doch dieses neue Farbnebel-Abscheidesystem wird seit seiner Einführung vor eineinhalb Jahren inzwischen in vielen lackverarbeitenden Betrieben mit Erfolg eingesetzt.
 
Der quadratische Wellpappewürfel mit einem ausgeklügelten Labyrinthsystem in seinem Inneren nimmt laut Hersteller bis zu 80 Kilogramm Lackoverspray auf den Quadratmeter auf und soll gegenüber anderen Filtersystemen eine bis zu 30-mal höhere Standzeit bieten. Der "Edrizzi-Giga-Filter" soll auch eine ernsthafte Alternative zu teuren Nassauswaschungen darstellen.
 
Wie die Firma Brain Flash Patententwicklungs- GmbH mit Sitz in Lienz, Österreich, der Entwickler und Hersteller dieses Filtersystems, wissen lässt, bestätigen zahlreiche zufriedene Kunden wie Win Coatings, Weidemann, Duttenhöfer, Daimler Chrysler oder Wörwag die Effizienz dieser Neuentwicklung. Einige von ihnen sollen ihre Filter-Standzeiten zum Beispiel von einem Filterwechsel pro Schicht auf eine Filterstandzeit von zwei Monaten erhöht haben - und das bei gleichbleibendem Lufthaushalt in der Lackierkabine.
 
Mittlerweile werden nicht nur herkömmliche Spritzstände und Kabinen auf diese Trockenfilterung umgerüstet, sondern auch Venturi-Auswaschungen im Unterflurbereich. In diesem Bereich verringern die hohe Aufnahmekapazität des neuen Systems und die damit verbunden lange Standzeit die Kosten besonders drastisch, da im Unterflurbereich bei jedem Filterwechsel auch die Gitterroste zum Reinigen entnommen werden müssen.
 
Die Bedienerfreundlichkeit des Edrizzi-Giga-Filtersystems lässt keien Wünsche offen: Die Entnahmemöglichkeit der einzelenen Boxen, die in Metall-Kasetten stecken, ist sehr einfach. Der Spritzstand gleicht einem Schubladensystem; stark beladene Boxen lassen sich jederzeit mühelos gegen weniger verschmutzte austauschen, um eine optimale Ausnutzung der Spritzwand beziehungsweise der Filterfläche zu gewährleisten.
 
Eingesetzt wird das neue System überall dort, wo nasslackiert wird; vor allem aber bei größeren Lackmengen und beim Einsatz besonders klebriger Materialien wie 2-K-Lacke oder High Solids. Hier stoßen herkömmliche Filtersysteme rasch an ihre Grenzen und verkleben.
 
Nach Auskunft der Firma Brain Flash übertrifft das neue Filtersystem in Bezug auf die Effizienz alle Erwartungen, die seit der Markteinführung vor eineinhalb Jahren in die Neuentwicklung gesetzt wurden.
 


 

 






 







 


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